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Hilfe für Opfer von rechter Gewalt

Für jeden Landkreis und jede kreisfreie Stadt steht eine Opferberaterin oder ein Opferberater als AnsprechpartnerIn zur Verfügung. Die Geschäftsstelle der Opferperspektive befindet sich in Potsdam, in Cottbus wird eine Anlaufstelle unterhalten.

Ansprechpartnerin für den Landkreis Ostprignitz-Ruppin

Opferperspektive_logoOpferperspektive e.V.
Frau Judith Porath
Tel: 0151/59100082
E-Mail: j.porath@opferperspektive.de

Geschäftsstelle:
Rudolf-Breitscheid-Straße 164
14482 Potsdam
Tel: 0331/8170000
Fax: 0331/8170001
E-Mail: info@opferperspektive.de

Was tun nach einem rechten Angriff?

Wer Opfer einer rechter Gewalttat wird, findet sich plötzlich aus seinem Alltag gerissen, häufig verletzt und verängstigt. Zugleich wird man schnell mit der Polizei konfrontiert und gezwungen, Entscheidungen zu treffen. Angehörige und nahe FreundInnen sind unsicher, wie sie in der unbekannten Situation helfen können. Welche Fragen sollten geklärt und welche Schritte unternommen werden?

Beratungsangebot der Opferperspektive

Die Opferperspektive bietet eine Beratung für Opfer rechter Gewalt, deren FreundInnen und Angehörige sowie ZeugInnen.

Nach einer medizinischen Erstversorgung ist es für Betroffene rechter Gewalt sinnvoll, Kontakt zu einer Opferberatungsstelle aufzunehmen. Auch wenn die Gewalttat bereits einige Zeit zurückliegt, kann in einem Beratungsgespräch geklärt werden, welche Schritte noch sinnvoll und möglich sind.

Die Beratung der Opferperspektive ist

  • parteilich
  • kostenlos
  • aufsuchend. Opfer können den Ort des Treffens selbst wählen
  • mehrsprachlich. Wenn nicht ausreichend Kenntnisse der deutschen Sprache vorhanden sind, wird die Beratung durch Dolmetscher und Dolmetscherinnen unterstützt, die von der Opferperspektive gestellt werden
  • vertraulich. Es werden ohne Einverständnis keine Informationen weitergegeben, auch nicht an die Polizei
  • unabhängig von staatlichen Behörden. Die Beratung ist nicht an eine Strafanzeige geknüpft

Die Opferperspektive orientiert sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Beratungssuchenden und versucht diese in den Schritten zu unterstützen, die nötig sind, die Folgen der Gewalttat zu verarbeiten. Dazu gehören in der Regel:

  • Psychosoziale Beratung
  • Beratung zur Anzeigenstellung
  • Begleitung zur Polizei, zu Behörden und ÄrztInnen
  • Begleitung in gerichtlichen Verfahren
  • Klärung der Entschädigungsansprüche und Antragsberatung
  • Öffentlichkeitsarbeit und Kontakt zu Medien
  • Vermittlung zu Menschen vor Ort, die Unterstützung leisten können