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Polizeischutzbereich des Landkreises Ostprignitz-Ruppin

Den Opferschutzbeauftragten der Polizei für den Schutzbereiches Ostprignitz-Ruppin erreichen Sie unter der Tel. 03391-354-1001.

Opferschutz und Polizei

Straftaten geschehen meist plötzlich und willkürlich und bedeuten für die Opfer einen schwerwiegenden Eingriff in ihr Leben. Zum Anderen muss das Opfer nicht nur mit körperlichen Verletzungen oder materiellen Schäden fertig werden, sondern kämpft oftmals auch mit massiven psychologischen Folgen.

Mit dem Inkrafttreten des Gewaltschutzgesetzes am 02.01.2002 ist der gerichtliche Schutz von Opfern bei Gewalttaten im sozialen Nahraum und bei erheblichen Eingriffen in die Privatsphäre, unzumutbaren Belästigungen, verfolgen und Nachstellen umfassend verbessert worden.

Ziel polizeilichen Einschreitens sind Gefahrenabwehr, Opferschutz und Strafverfolgung.

Neben der Durchsetzung der polizeilichen Befugnisse besteht die Aufgabe der Polizei darin, die Opferansprüche sichern zu helfen. Dem Opfer wird ermöglicht, auf gerichtlichem Wege Verfügungen (Schutzanordnungen) einzuholen, die ihm über die zeitlich befristeten, polizeilichen Verfügungen hinaus wirksamen Schutz gewähren. Hierbei sollte man als Opfer die Hilfe der einzelnen Opferschutzorganisationen in Anspruch nehmen.

Der Schutz des Opfers ist stärker in den Focus der polizeilichen Arbeit gerückt.

In allen Polizeidienststellen wurde Opferschutzbeauftragte als Ansprechpartner für Polizeibeamte und Opfer eingesetzt, welche gleichzeitig als Mittler zwischen Opfer und Opferschutzorganisationen tätig werden. Vorausgesetzt ist jedoch immer das Einverständnis des Opfers.